David Alan Mack: Star Trek Destiny: Lost Souls

David Mack: Star Trek Destiny: Lost Souls
David Mack: Star Trek Destiny: Lost Souls

Lost Souls schließt David Alan Macks Trilogy Star Trek Destiny ab und bringt eine Ära im Star Trek Universum zu einem fulminanten Ende. Ein Showdown, der in Star Trek seines Gleichen sucht.

Die Titan kann mit einem gewagtem Manöver und der Unterstützung von Erika Hernandez den Caeliar entkommen. Sie erreicht den Alpha-Quadranten durch einen Subraumtunnel an der Stelle der Schlacht mit den Borg.

Die Aventine will zur Erde, um den Vorstoß der Borg dort aufzuhalten, doch Picard kann Dax davon überzeugen, dass dieses Vorhaben zu nichts führen wird. Stattdessen kehren beide Schiffe zu den Subraumtunneln zurück und treffen dort auf die Titan.

Die Überlebenden der Columbia und der Caeliar, die in der Vergangenheit gestrandet sind, sehen sich mit einem Überlebenskampf konfrontiert. Nicht alle wollen kooperieren, doch die lebensfeindlichen Bedingungen auf dem Planeten führen zum Unausweichlichen: Einige Caeliar opfern sich um das Überleben der übrigen zu gewährleisten und am Ende vereinigt sich die letzte der Caeliar mit den drei Überlebenden der Columbia. Das erste Borg-Kollektiv wurde geboren.

Die Crews der Aventine, Enterprise und Titan arbeiten derweil zusammen, um die Borg aufzuhalten. Das gelingt mit der Unterstützung von Erika Hernandez, die durch ihre Verbindung mit den Caeliar die Borg infiltrieren kann. Sie erlangt schließlich eine mit der Borg-Königin vergleichbare Macht.

Zurück auf der Aventine berichtet Hernandez von ihrer Vermutung, dass es sich bei den Caeliar und den Borg um die gleiche Rasse handelt. Sie nimmt mit den Caeliar Kontakt auf und überzeugt sie, Axion in den Azure-Nebel zu bringen. Dort kehrt sie im Austausch gegen das Außenteam der Titan zu den Caeliar zurück, die das Borg-Kollektiv assimilieren.

Am Ende wird eines klar: Egal was die Menschen getan haben oder irgendwann tun werden, niemand kann jemals die Folgen überblicken. Und vielleicht sind die Borg schon auf dem Weg zu uns…

Fazit: Wie auch die anderen Teile der Destiny-Trilogie ist Lost Souls ein unbedingtes Muss für alle Star Trek-Fans.

Lost Souls enthält die wohl beste Erklärung für Liebe, die ich jemals gelesen habe: „I don’t know if our species experience love the same way,“ he said. „All I can say is that for me, she made eternity worth contemplating.“„Ich weiß nicht, ob unsere beiden Spezies Liebe auf die gleiche Weise erfahren“, begann er. „Alles, was ich von meiner Seite aus sagen kann, ist, dass sie die Ewigkeit erwägenswert gemacht hat.“

David Alan Mack: Star Trek Destiny: Mere Mortals

David Mack: Star Trek Destiny: Mere Mortals
David Mack: Star Trek Destiny: Mere Mortals

Der zweite Teil von David Alan Macks Star Trek Destiny schließt nahtlos an den Vorgänger an. Es gelingt ihm, ein atemberaubendes Erzähltempo beizubehalten und dennoch unglaublich viele Details der parallelen Handlungen zu vermitteln.

Die Aventine ist mittlerweile durch einen Subraum-Tunnel aus dem Gamma-Quadranten zurückgekehrt und trifft im Azure-Nebel auf die schwer beschädigte Enterprise. Gemeinsam schaffen es beide Schiffe einer Borg-Attacke zu widerstehen und die Enterprise kann repariert werden. Die beiden Captains beschließen, gemeinsam vorzugehen und die Subraum-Tunnel im Azure-Nebel zu untersuchen. Diese Untersuchungen werden vom Oberkommando genehmigt, stellen sich aber als nicht einfach und äußerst gefährlich heraus. Die Aventine und die Enterprise werden unter anderem von Hirogen angegriffen und fast vernichtet.

Als die Crew der Columbia versuchte, zu entkommen, löste sie eine Katastrophe aus, die den Planeten, auf dem sie Zuflucht gefunden hatten, durch die Raum-Zeit etliche Jahrhunderte zurück warf. Gleichzeitig wurde die Columbia ans andere Ende der Galaxis geworfen, wo sich die Überlebenden der Crew mit einigen der Caeliar in einer lebensfeindlichen Umgebung arrangieren müssen. Der Teil der Crew, der sich mit Captain Hernandez auf dem Planeten der Caeliar befand, hat die Vernichtung eines großen Teils deren Werks miterlebt. Auch Captain Hernandez und ihre Mitstreiter sind nun in der Vergangenheit gefangen und haben keine Chance, jemals in ihre Heimat zurückzukehren. Während Hernandez‘ Kameraden in der Gefangenschaft verzweifeln, was eine von ihnen bis in den Selbstmord treibt, versucht Hernandez den Caeliar klar zu machen, dass sie vor allem eine sinnvolle Aufgabe benötigt. Die bekommt sie auch und darf unter Anleitung von eines Wissenschaftlers an den Arbeiten der Caeliar mitwirken. Nachdem sie alle ihre Kameraden überlebt hat, akzeptiert Hernandez die lebensverlängernden Maßnahmen durch die Cealiar und lässt sich von diesen verändern.

Das Außenteam der USS Titan darf den Orbit um den Planeten nicht verlassen. Überrascht treffen sie auf einen Mensch: Captain Erika Hernandez von der Columbia. Allerdings ist Hernandez wesentlich jünger, als zu dem Zeitpunkt des Verschwindens der Columbia. Stück für Stück erklärt Hernandez dem Außenteam der USS Titan, was passiert ist und dass sie den Planeten nie wieder verlassen dürfen. Der Crew wird freigestellt, das Schiff aufzugeben und auf den Planeten zu kommen.
Riker versucht verzweifelt, einen Weg zu finden, sein Außenteam zu retten und mit den Caeliar zu verhandeln. Währenddessen bereitet die Schwangerschaft Deanna Troi immer mehr Probleme und wird kritisch.

Auf der Erde verhandelt Präsident Nanietta Bacco mit den Botschaftern fast aller bekannten Rassen: Klingonen, Romulaner, Ferengi, Gorn und Cardassianern. Ihr Ziel ist es, eine Flotte aufzustellen, die den Vormarsch der Borg im Azure-Nebel stoppen kann. Als die Enterprise und die Aventine nach der Attacke der Hirogen durch den Subraum-Tunnel zurückkehren, hat allerdings nur ein Schiff schwer beschädigt überstanden: Die USS Voyager unter Captain Chakotey.

David Alan Mack hat mit den Caeliar eine Rasse erschaffen, die durch ihre pazifistische Einstellung de-factor die Anti-Borg sind. Für den Leser schafft er mit den parallelen, zum Teil auch zeit-übergreifenden Handlungen einen Spannungsbogen von nahezu epischem Ausmaß.
Fazit: Unbedingt weiterlesen! So spannend war Star Trek lange nicht mehr.

David Alan Mack: Star Trek Destiny: Gods of Night

David Mack: Star Trek Destiny: Gods of Night
David Mack: Star Trek Destiny: Gods of Night

Mit Gods of Night beginnt eine Roman-Trilogie von David Alan Mack, nach der in Star Trek nichts mehr sein wird, wie zuvor. Gods of Night war der erste Roman, den ich mit der Kindle App auf meinem ersten iPad gelesen habe. Und es war der erste Star Trek Roman nach zehn Jahren, den ich gelesen habe. Mittlerweile sind daraus noch eine ganze Menge mehr geworden und ich lese mit einem echten Kindle, weil mir das iPad zu anstrengend ist.

Zum Inhalt:
Ezri Dax ist fünf Jahre nach dem Dominion Krieg zum Captain der USS Aventine geworden. Auf einer Erkundungsmission im Gamma-Quadraten möchte sie ein Rätsel lösen, das noch vor dem Dominion-Krieg von der USS Defiant entdeckt wurde: Auf einem Wüstenplaneten liegt das Wrack der Columbia NX-02, die 200 Jahre zuvor verschollen war.
Damals konnte an Bord der Columbia keinerlei Spur der ehemaligen Crew entdeckt werden, doch das ist beim Besuch der Aventine anders. Captain Dax sieht sich gezwungen, die Befehle des Oberkommandos, in den Alpha-Quadranten zurückzukehren, vorerst zu ignorieren, um dieses Rätsel zu lösen.

200 Jahre vorher eskortiert die Columbia unter Captain Erika Hernandez einen Konvoi und wird von fremden Schiffen attackiert. Der Konvoi wird vernichtet und die Columbia irreparabel beschädigt. Mit ausgefallenem Warp-Antrieb bleibt nur die Möglichkeit, unter Ausnutzung relativistischer Effekte, ein nahegelegenes Planetensystem anzusteuern. Das schafft die Columbia im Verlauf vieler Monate, die allerdings aufgrund des relativistischen Effekts in Wahrheit mehr als ein dutzend Jahre sind. Der einzige erdähnliche Planet in diesem System wird von einer Spezies bewohnt, die hoch entwickelt ist, sich aber lieber vom Rest des Universum distanzieren möchte und die Columbia zum Bleiben zwingt. Das gefällt nicht allen in der Crew der Columbia und es kommt zu einer Art Meuterei.

An Bord der USS Enterprise bemerkt Captain Picard, dass die Borg zurückgekehrt sind. Nicht lange danach tauchen erste Schiffe auf und überfallen Planeten der Föderation. Die Enterprise ist eines der wenigen Schiffe, das mit Transphasen-Torpedos ausgestattet ist, einer Waffe, der die Bord nichts entgegenzusetzen haben. Also muss die Enterprise von Schlacht zu Schlacht jagen, um zu retten, was noch zu retten ist. Picard ist klar, dass ein einzelnes Schiff nichts gegen die Invasionsflotte der Borg ausrichten kann und resigniert zusehend. Das wird erschwert, weil Beverly Crusher, mit der er mittlerweile verheiratet ist, ein Kind von ihm erwartet.

Weit weg im Beta-Quadranten, stößt die Crew der USS Titan auf einen versteckten Planeten. Um das Rätsel zu lösen, begeben sich einige der Crew, darunter auch Rikers erster Offizier Christine Vale und Deanna Troi, die gerade schwanger ist, was aufgrund ihrer Abstammung ein hohes medizinisches Risiko darstellt. Während die Titan gezwungen wird, das System zu verlassen, wird das Außenteam auf dem Planeten festgehalten.

Währenddessen nehmen die Angriffe der Borg auf das Gebiet der Föderation immer mehr zu und drohen sie endgültig zu vernichten.

Fazit: Ein Meisterwerk, sicher nicht als Einstieg in Star Trek geeignet, aber für alle die wissen wollen, was nach der Enterprise E kommen wird, unverzichtbar.