David C. Smith & Richard L. Tierney: Die Hölle lacht

David C. Smith & Richard L. Tierney: Die Hölle lacht - Die Rote Sonja 3
David C. Smith & Richard L. Tierney: Die Hölle lacht – Die Rote Sonja 3

Grippezeit, Rote Sonja-Zeit. Am dritten Tag meiner Bettlägerigkeit hat mich ebenfalls ein Roman um die …ähm Kriegerin unterhalten. Der dritte Band der Buchreihe war genauso belanglos wie die ersten beiden Teile, also perfekt zum Nicht-Denken-Müssen.

Diesmal beginnt die Geschichte auf einem Schiff, das vor einer Insel, auf die verurteilte Verbrecher verbannt werden, strandet. Die Strandung passiert natürlich nicht zufällig, sondern weil einer der Gefangenen – Athu – sich einer Gottheit als Diener zur Verfügung stellt, die seit Jahrhunderten darauf wartet, wieder Macht zu erlangen.

Einige Gefangene wollen von der Insel fliehen und Athu verspricht, ihnen dabei zu helfen. Er beschwört einen Sturm herauf, der eben jenes Schiff – auf dem sich natürlich Sonja befindet – zur Insel bringt. Die meisten der Leute auf dem Schiff werden abgeschlachtet – Athu benötigt viel Blut für etwas, das er sein „Lehmwerk“ nennt. Sonja kann gemeinsam mit dem Kapitän und einigen anderen entkommen. Natürlich schließen sich Sonja und ihre Begleiter den Soldaten an, die die entkommenen Genfangenen wieder einfangen möchten. Das stellt sich allerdings wegen Athus übernatürlicher Zauberkräfte als schwierig heraus und sie alle landen auf der Insel. Dort vollenendet Athu dann sein Lehmwerk – einen riesigen Lehm-Mensch, in den er seine Seele transferiert.

Fazit: Ich habe nicht viel erwartet und wurde nicht enttäuscht. Ein Buch, das nicht den Anspruch hat, Weltliteratur zu sein und gerade deshalb ok ist. Muss man nicht gelesen haben, mich hat’s über einen kranken Tag gebracht.

David C. Smith & Richard L. Tierney: Die Nacht der Dämonen

David C. Smith & Richard L. Tierney: Die Nacht der Dämonen - Die Rote Sonja 2
David C. Smith & Richard L. Tierney: Die Nacht der Dämonen – Die Rote Sonja 2

Der erste Band über die Rote Sonja war ja schon so richtig… Sword & Sorcerer halt. Genau richtig, wenn man mit Grippe im Bett liegt und etwas Anspruchsloses lesen möchte, bei dem es nicht so schlimm ist, wenn man dabei einschläft.

Das gilt auch für den zweiten Band über die Rote Sonja. Das Buch hat mich am zweiten Tag Grippe (als ich nicht mehr nur geschlafen habe) unterhalten.

Auch diesmal geht’s um Zauberei, wobei Sonja eigentlich eher in den Hintergrund tritt. Anfangs flüchtet sie aus einem Fort, weil sie verdächtigt wird, den Hauptmann ermodert zu haben. Das war natürlich sein Stellvertreter und eben dieser jagt Sonja tagelang quer durchs Land.

Irgendwann erreicht Sonja eine Stadt, deren Namen ich vergessen habe. Dort werden Jungfrauen einem Erdvolk geopfert, damit die Stadt ihre Ruhe hat. Sonja findet das barbarisch, nimmt es aber hin. Eigentlich wollte sie weiterreisen, wird aber gefangen genommen, weil es eine Prophezeiung über einen Krieger mit roten Haaren gibt. Sie wird von Tiamu, einem Tempelmädchen, befreit und flüchtet in die Arme eines Zauberers. Mit dem versteht sie sich anfangs ganz gut, mit der Zeit wird das Verhältnis aber schlechter, weil der Zauberer die Stadt dem Erdvolk opfern möchte.

Fazit: Insgesamt trägt Sonja relativ wenig zur Handlung bei. Kein Buch, dass man gelesen haben muss. Aber für Grippe-Begleitlektüre ganz ok.

David C. Smith & Richard L. Tierney: Der Ring von Ikribu

David C. Smith & Richard L. Tierney: Der Ring von Ikribu
David C. Smith & Richard L. Tierney: Der Ring von Ikribu – Die Rote Sonja 1

Sword & Sorcerer-Fantasy vom Feinsten. Ich weiß gar nicht so genau, wo ich die Red Sonja-Bände ausgegraben habe. Aber da waren sie und ich habe mal angefangen, zu lesen.

Zugegeben, ich hätte absolut nichts verpasst, wenn ich dieses Buch nicht gelesen hätte. Wirklich nicht. Aber es ist nicht schlecht. Ganz im Gegenteil. Es ist Fantasy für den leeren Kopf. Ein Buch, das in seiner Anspruchslosigkeit hervorragend in stressige Zeiten passt, wo man Literatur zum Abschalten braucht.

Zum Inhalt:

Die Rote Sonja verdingt sich als Söldnerin und wird – wie sollte es anders sein – in einem Wirtshaus erst belästigt und dann angeworben. Also zieht sie los, als einzige Frau in einem Haufen Männer, für Lord Olin, um dessen Heimatstadt Suthad zurück zu erobern. Das Vorhaben stellt sich als sinnlos heraus, denn dort ist niemand mehr am Leben. Die Armeen des Hexenmeisters haben die Stadt völlig verwüstet. Sonja und Olin gelangen stattdessen an den Ring von Ikribu, der sich als mächtige Waffe gegen den Hexenmeister erweist.

Die Wege sind mühsam, das Leben ist hart. Sonja und Olin nähern sich einander an, ohne das irgendwas daraus werden könnte, denn Sonja ist halt die Rote Sonja. Am Ende gewinnt übrigens das Gute.

Fazit: Nein, gelesen haben muss man dieses Buch nicht. Aber es gibt wesentlich schlechteres, was man lesen könnte. Günter Grass‘ Danziger Trilogie zum Beispiel. Drei Sterne bei Goodreads.