John Gregory Betancourt: Star Trek Doppelhelix: Infektion

John Gregory Betancourt: Star Trek Doppelhelix 1: Infektion
John Gregory Betancourt: Star Trek Doppelhelix 1: Infektion

Die Kurzbeschreibung der Doppelhelix-Serie, die sich im Wesentlichen innerhalb der Next Generation abspielt, klang recht interessant. Also habe ich mich daran gemacht, sie zu lesen.

Der erste Teil spielt kurz nach der Indienststellung der Enterprise-D. Captain Picard und seine Crew müssen sich erst noch aufeinander einspielen, da wird die Enterprise zum Planeten Archaria III gerufen, auf dem sich eine Seuche verbreitet.

Die Seuche befällt primär Halbmenschen, die von einem großen Teil der menschlichen Bevölkerung abgelehnt werden. Damit werden durch die Seuche Ausschreitungen und Gewalt provoziert.

Als Deanna Troi ebenfalls infiziert wird, muss Dr. Crusher unter Hochdruck ein Gegenmittel für das Virus finden. Es stellt sich heraus, dass das Virus künstlich geschaffen wurde und sogar mit einer Signatur versehen ist.

Es gibt noch jede Menge Nebenhandlungen im Buch, z.B. den Biologen Dr. Tang, den Dr. Crusher eigentlich sehr schätzt, der sich aber äußert merkwürdig verhält und Gouverneur Sekk, der seine Familie vor der Seuche in Sicherheit bringen wollte und auf einem nahegelegenen Mond versteckt. Auch über den Ursprung der Seuche erfährt man etwas, ein als Händler getarntes Mitglied des Orion-Syndikats namens Solomon. Im Wesentlichen ist Picards Crew aber damit beschäftigt, sich zu organisieren und sich aufeinander einzuspielen.

Fazit: Insgesamt macht das Buch keinen schlechten Eindruck. Da es kurz nach Mission Farpoint spielt, sind natürlich keine allzu großen Überraschungen zu erwarten. Das Ende ist etwas kurz. 3 Sterne auf Goodreads.