David Weber: Auf verlorenem Posten

David Weber: Auf verlorenem Posten
David Weber: Auf verlorenem Posten

David Webers Romane um Honor Harrington haben einen ziemlich guten Ruf, die Serie hält sich schon recht lange. Also dachte ich mir, es kann nicht schaden, mal rein zu lesen.

Auf verlorenem Posten beginnt die Karriere von Honor Harrington als Kommandeurin der Royal Manticoran Navy. Sie erhielt das Kommando über einen leichten Kreuzer, dessen Bewaffnung reduziert wurde, um Klüngel von Schreibtischadmiralen zu genügen. Als Honor wider allen Erwartungen ein großer Erfolg in einem Manöver gelingt, werden sie und ihre Crew kurzerhand strafversetzt. Ihr Auftrag besteht in der Überwachung eines annektierten Planetensystems, wozu weder ausreichend Personal noch ausreichend Material zur Verfügung steht.

Harrington lässt sich aber nicht unterkriegen und schafft es, mit dem wenigen, das sie zur Verfügung hat und einigem diplomatischen Geschick, ihre Mission zu erfüllen. Das wiederum gefällt nicht allen, so dass Anstrengungen unternommen werden, sie scheitern zu lassen. Allerdings erhält sie Rückendeckung aus dem Admiralsstab, so dass es möglich wird, eine Verschwörung aufzudecken und zu verhindern. Dabei verliert Harrington allerdings ihr Schiff sowie einen Großteil ihrer Crew.

Nun, ich bin kein Militärfan, daher bin ich auch sehr verhalten, was Webers Werk angeht. Die Erklärungen um den Raumflug herum lesen sich durchaus plausibel, auch wenn sie bei weitem nicht mit Star Trek mithalten können. Die Story ist spannend, die Herausforderungen als Kommandantin sind realistisch beschrieben. Die vielen Toten stören mich aber schon irgendwie. Das ginge auch anders, denke ich.

Fazit: Kann man lesen, wenn’s sonst nix gibt. Muss aber nicht sein.
Drei Sterne auf Goodreads für die Spannung.

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