David Alan Mack: Star Trek Destiny: Mere Mortals

David Mack: Star Trek Destiny: Mere Mortals
David Mack: Star Trek Destiny: Mere Mortals

Der zweite Teil von David Alan Macks Star Trek Destiny schließt nahtlos an den Vorgänger an. Es gelingt ihm, ein atemberaubendes Erzähltempo beizubehalten und dennoch unglaublich viele Details der parallelen Handlungen zu vermitteln.

Die Aventine ist mittlerweile durch einen Subraum-Tunnel aus dem Gamma-Quadranten zurückgekehrt und trifft im Azure-Nebel auf die schwer beschädigte Enterprise. Gemeinsam schaffen es beide Schiffe einer Borg-Attacke zu widerstehen und die Enterprise kann repariert werden. Die beiden Captains beschließen, gemeinsam vorzugehen und die Subraum-Tunnel im Azure-Nebel zu untersuchen. Diese Untersuchungen werden vom Oberkommando genehmigt, stellen sich aber als nicht einfach und äußerst gefährlich heraus. Die Aventine und die Enterprise werden unter anderem von Hirogen angegriffen und fast vernichtet.

Als die Crew der Columbia versuchte, zu entkommen, löste sie eine Katastrophe aus, die den Planeten, auf dem sie Zuflucht gefunden hatten, durch die Raum-Zeit etliche Jahrhunderte zurück warf. Gleichzeitig wurde die Columbia ans andere Ende der Galaxis geworfen, wo sich die Überlebenden der Crew mit einigen der Caeliar in einer lebensfeindlichen Umgebung arrangieren müssen. Der Teil der Crew, der sich mit Captain Hernandez auf dem Planeten der Caeliar befand, hat die Vernichtung eines großen Teils deren Werks miterlebt. Auch Captain Hernandez und ihre Mitstreiter sind nun in der Vergangenheit gefangen und haben keine Chance, jemals in ihre Heimat zurückzukehren. Während Hernandez‘ Kameraden in der Gefangenschaft verzweifeln, was eine von ihnen bis in den Selbstmord treibt, versucht Hernandez den Caeliar klar zu machen, dass sie vor allem eine sinnvolle Aufgabe benötigt. Die bekommt sie auch und darf unter Anleitung von eines Wissenschaftlers an den Arbeiten der Caeliar mitwirken. Nachdem sie alle ihre Kameraden überlebt hat, akzeptiert Hernandez die lebensverlängernden Maßnahmen durch die Cealiar und lässt sich von diesen verändern.

Das Außenteam der USS Titan darf den Orbit um den Planeten nicht verlassen. Überrascht treffen sie auf einen Mensch: Captain Erika Hernandez von der Columbia. Allerdings ist Hernandez wesentlich jünger, als zu dem Zeitpunkt des Verschwindens der Columbia. Stück für Stück erklärt Hernandez dem Außenteam der USS Titan, was passiert ist und dass sie den Planeten nie wieder verlassen dürfen. Der Crew wird freigestellt, das Schiff aufzugeben und auf den Planeten zu kommen.
Riker versucht verzweifelt, einen Weg zu finden, sein Außenteam zu retten und mit den Caeliar zu verhandeln. Währenddessen bereitet die Schwangerschaft Deanna Troi immer mehr Probleme und wird kritisch.

Auf der Erde verhandelt Präsident Nanietta Bacco mit den Botschaftern fast aller bekannten Rassen: Klingonen, Romulaner, Ferengi, Gorn und Cardassianern. Ihr Ziel ist es, eine Flotte aufzustellen, die den Vormarsch der Borg im Azure-Nebel stoppen kann. Als die Enterprise und die Aventine nach der Attacke der Hirogen durch den Subraum-Tunnel zurückkehren, hat allerdings nur ein Schiff schwer beschädigt überstanden: Die USS Voyager unter Captain Chakotey.

David Alan Mack hat mit den Caeliar eine Rasse erschaffen, die durch ihre pazifistische Einstellung de-factor die Anti-Borg sind. Für den Leser schafft er mit den parallelen, zum Teil auch zeit-übergreifenden Handlungen einen Spannungsbogen von nahezu epischem Ausmaß.
Fazit: Unbedingt weiterlesen! So spannend war Star Trek lange nicht mehr.

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