Trudi Canavan: Das Zeitalter der Fünf – Magier

Trudi Canavan: Magier
Trudi Canavan: Das Zeitalter der Fünf: Magier

Der zweite Teil von Trudi Canavans Trilogie über Das Zeitalter der Fünf ist, wie bereits der erste Teil, ein handwerklich sauber gemachter Fantasy-Roman. Die Fortsetzung eröffnet neue Handlungsstränge und bringt mit weiteren Protagonisten neue Perspektiven.

Zur Handlung: Der Krieg ist vorbei, die Pentadrianer sind geschlagen und haben sich in den Süden zurückgezogen.
Leiard muss erkennen, dass er nicht der ist, der zu sein er glaubte. Mit Hilfe seiner alten Freundin Emerahl flüchtet er nach Si. Dort entdeckt er seine wahre Identität: er ist Mirar, der vor vielen Jahren von Juran, dem obersten der fünf Weißen getötet worden war.
Emerahl macht sich auf die Suche nach weiteren Unsterblichen und bekommt von ihnen eine große Aufgabe. Währenddessen macht sich Mirar unter falschem Namen auf, den Siyee zu helfen, die seit dem Krieg an einer Krankheit leiden. Auch Auraya wird entsandt um ihren Schützlingen gegen die Krankheit beizustehen.
Bei den Siyee trifft sie schließlich auf Mirar. Nach einiger Zeit erlauben es ihr die fünf Götter, sich von Mirar in der Heilung unterweisen zu lassen, woraufhin die anderen Weißen erfahren, dass es sich bei dem Traumweber in Si tatsächlich um Mirar handelt. Auraya bekommt die Aufgabe, ihn zu töten, kann es aber nicht tun, woraufhin die Götter sie bestrafen.
Parallel zu den Handlungen der Weißen und der Traumweber wird eine Handlung auf Seiten der Pentadrianer begonnen. Hier wird berichtet wie Reivan, eine Denkerin zur Götterdienerin an der Seite der Götterstimme Imenja wird. Sie retten Imi, eine Prinzessin der Elai und machen sich mir ihr auf, ihr Volk von einem Bündnis mit den Pentadrianern zu überzeugen.

Fazit: Der zweite Teil hält, was der erste Teil verspricht. Ein angenehm zu lesendes Buch, das allerdings durch die Vielzahl der neuen Charaktere stellenweise etwas unübersichtlich wird.

Ein Zitat aus dem Buch, das ich mir merken werde: Wichtige Leute sind immer entweder von Sorgen geplagt oder selbst der Quell für Streitigkeiten. Halte dich von ihnen fern. (S. 485)