David Ignatius: Das Netzwerk

David Ignatius: Das Netzwerk
David Ignatius: Das Netzwerk

Das Netzwerk ist der zweite Roman den ich von David Ignatius gelesen habe. Der Roman spielt zur Zeit des Kalten Krieges, genauer gesagt in den Jahren ab 1979, was mich etwas überraschte, stammt er doch aus dem Jahr 1991 und die deutsche Übersetzung aus dem Jahr 2009.

Wie auch schon in Der Einsatz legt David Ignatius einen handwerklich perfekten Spionagethriller vor, der die Untiefen des zwielichtigen Geschäfts der CIA perfekt widerspiegelt. Edward Stone, ein machiavellistischer Einzelgänger, erhält keine Genehmigung für eine Großoperation. Er beginnt daraufhin mit seine Operation ohne Genehmigung durchzuführen. Zwei junge Agenten im Außendienst, Anna Barnes und Alan Taylor, sollen die UdSSR zu erschüttern. Dazu inszenieren sie eine Autonomiebewegung von den zentralasiatischen Staaten bis nach Armenien.
Stones Rücksichtslosigkeit wird dabei nur noch vom Wahnsinn der Bürokratie übertroffen, mit der er sich beschäftigen muss. Seine beiden Agenten gehen derweil im wahrsten Sinne des Wortes durch die Hölle.

Fazit: Lies sich gut, muss man aber nicht gelesen haben. In der heutigen Zeit stellt ein Spionagethriller, in dem die Agenten ohne Handy, E-Mail, Notebook und Satellitenüberwachung auskommen, eine wohltuende Abwechslung dar.
Nach zwei Büchern kann ich sagen, dass David Ignatius ein Autor ist, von dem man gerne mehr lesen möchte.

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