Daniel Suarez: Daemon

Daniel Suarez: Daemon
Daniel Suarez: Daemon

IT-Thriller machen mich als Informatiker immer misstrauisch. Die meisten sind entweder zu viel Science-Fiction-Roman oder aber der Autor hat kein Verständnis dafür, wie IT funktioniert. Suarez Roman ist eindeutig gehört eindeutig in die erste Kategorie, aber er ist dennoch richtig gut. Gut deshalb, weil bis auf ein einziges Detail alles beschriebene denkbar ist.

Das Detail ist die Idee, dass ein Silicon-Valley-Unternehmer, Matthew Sobol, unheilbar erkrankt, seinen Geist in ein Computer-System transferiert und durch dieses als DAEMON die Kontrolle über Unternehmen und Organisationen an sich reißt.

Wenn man sich damit abfinden kann – und dank des genialen Schreibstils des Autors fällt das leicht – hat man 620 Seiten pure Spannung vor sich, bei denen man sich nie sicher ist, welche der vielen Seiten denn die richtige ist. Faszinierend an dem Buch ist, dass es trotz des zentralen Themas, nämlich wie Internet und Gesellschaft, Politik, Militär und Individuen miteinander wechselwirken, an keiner Stelle vorhersehbar ist.

Fazit: Ein absolutes Muß!

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