Guy Kawasaki: The Art of the Start

Guy Kawasaki: The Art of the Start
Guy Kawasaki: The Art of the Start

Wenn man etwas beginnen will – egal was es ist – sollte man sich unbedingt Guy Kawasakis Guide for Anyone Starting Anything neben das Kopfkissen legen. Ich habe noch nie ein Buch gelesen, das schon durch seine bloße Anwesenheit im Raum derartig motivierend wirkt wie dieses.

Statt hier viele Wort über das Buch zu verlieren, lasse ich Guy Kawasaki lieber selbst erzählen:

Ich habe das Buch gelesen und ich kann es nur jedem empfehlen, der irgendetwas anfangen will – völlig egal was. Da Guy sich größtenteils mit Unternehmensgründungen beschäftigt, ist dieses Thema natürlich auch der Aufhänger für sein Buch.

Die Regeln – wenn man seine Empfehlungen sie als solche bezeichnen will – lassen sich aber auch auf jedes andere Gebiet auf dem man etwas beginnen kann, übertragen. Dabei sind sie unkompliziert und absolut einleuchtend: Man soll einfach loslegen!

Kawasaki gibt Tipps zum Schreiben von Businessplänen, zur Auftrags- und Kapitalaquise, zum Finden der besten Mitarbeiter und zum richtigen Positionieren am Markt – und dies abseits der sonst üblichen trockenen Fachliteratur direkt aus Sicht eines Venture Capitalist.

Mein Fazit: Wer nach diesem Buch keine Firma gründen will, kann kein Englisch.

Michael Crichton: State of Fear

Michael Crichton: State of Fear
Michael Crichton: State of Fear

Michael Crichtons wohl meistdiskutierter Roman beschäftigt sich mit dem Thema der globalen Erwärmung.

George Morton, ein Multimillionär aus Los Angeles, ist Hauptfinanzier der Umweltorganisation NERF. Seit vielen Jahren unterstützt er die Umweltaktivisten aus der tiefen Überzeugung, das Rrichtige zu tun, bis er eines Tages erfährt, dass sein Geld für Umweltterrorismus verwendet wird. Kurz nach einem Auftritt bei einer wichtigen Konferenz von NERF stirbt Morton bei einem Autounfall. Sein Anwalt Peter Evans macht sich gemeinsam mit Mortons Assistentin Sarah und Professor John Kenner, einem Spezialisten für Umweltprobleme, auf die Suche nach der Ursache für Mortons Tod. Und was Evans von Kenner über Umweltorganisationen erfährt, stellt sein gesamtes Weltbild auf den Kopf…

Crichton provozierte mit seinem Roman nicht nur Umweltschutzorganisationen.
In seiner Fiktion lässt Crichton sie den Versuch unternehmen, einen Tsunami auszulösen, um einen Beweis für die globale Erwärmung zu haben. Durch die Figur des Professor Kenner stellt Crichton viele Thesen zur globalen Erwärmung in Frage und belegt seine Zweifel mit – wie man es von ihm gewohnt ist – mit gut recherchierten Artikel aus Fachpublikationen.

Wenn man, wie ich, kurz vorher Tim Flannery gelesen hat und dann Crichtons Darstellung sieht, kommt man schon ins Grübeln, wie viel Wirklichkeit an all dem ist…

Fazit: Ein absolutes Muss, wenn man sich für Umweltproblematiken interessiert oder einfach nur spannende Thriller mag.