Frank Herbert: Die Ordensburg des Wüstenplaneten

Frank Herbert: Die Ordensburg des Wüstenplaneten
Frank Herbert: Die Ordensburg des Wüstenplaneten

Der sechste Band über den Wüstenplaneten war das letzte Buch Frank Herberts. Es schließt direkt an den fünften Band an.

Die Geehrten Matres verfolgen die Bene Gesserit durch die Galaxis mit dem Ziel, sie auszurotten. Odrade, die unfreiwillig die Führung der Bene Gesserit übernommen hat, versucht den Orden zu retten und gleichzeitig den Wüstenplaneten wiederherzustellen, der von den Geehrten Matres vernichtet wurde. Duncan Idahoe ist mit der ehemaligen Geehrten Mater Murbella und dem letzten der Bene Tleilax Scytale in dem Nicht-Schiff gefangen, mit dem ihnen die Flucht gelungen ist. Duncans Aufgabe soll es sein, den Ghola von Miles Teg, den großen Militärführer der Bene Gesserit, auszubilden und Murbella soll zur Bene Gesserit bekehrt werden. Währenddessen verwandelt Sheeana, die die Sandwürmer auf Rakis beherrschte, den Ordensburgplaneten in einen Wüstenplaneten, in der Hoffnung, daß sich wieder Sandwürmer ansiedeln. Es kommt schließlich zum Show-Down zwischen den Geehrten Matres und den Bene Gesserit und fast schein es, als würden die Bene Gesserit den Sieg davon tragen.

Auch der sechste Teil steht in Spannung seinen Vorgängern in nichts nach. Leider konnte Frank Herbert den Zyklus um den Wüstenplaneten nicht selbst beenden, so daß der Roman mit seinem offenen Ende für sich stehen bleiben muß.

Andreas Eschbach: Kelwitts Stern

Andreas Eschbach: Kelwitts Stern
Andreas Eschbach: Kelwitts Stern

Angenommen, es gibt intelligentes Leben auf einem anderen Planeten. Angenommen, dieser Planet befindet sich im Zentrum der Milchstraße und heißt Jombuur. Angenommen, dort schenkt man jedem Neugeborenen einen Stern. Angenommen, einer der Bewohner des Planeten macht sich auf, seinen Stern zu besuchen. Angenommen, dieser Stern ist unsere Sonne…

Kelwitt, der ausschaut wie eine Mischung aus Delphin und einem Kind, besucht auf seiner Orakelfahrt seinen Stern und macht die Entdeckung, daß auf dem dritten Planeten seines Stern Leben existiert. Entgegen aller Anweisungen will er sich den Planeten genauer anschauen – und stürzt ab. Mitten über Deutschland, kurz vor Weihnachten des Jahres 1999.

Nachdem er von einem BND-Agenten verhaftet wird und diesem nach einem Unfall entkommt, lernt er die Familie Mattek kennen, die ihn bei sich aufnimmt und versteckt. Die Matteks, eine typische deutsche Familie mit all ihren Problemen, freunden sich schnell mit Kelwitt an. Doch Kelwitt bekommt das Leben auf der Erde nicht sonderlich gut. Die Athmosphäre und die Nahrung machen ihm zu schaffen.

Das Raumschiff, das ihn abholen soll, kommt und kommt nicht. Aber BND-Agenten, UFO-Forscher und geldgierige Gauner finden heraus, das Kelwitt auf der Erde ist – und wo er sich aufhält.

Ein nettes Buch, kein Muß, aber doch so angenehm geschrieben, daß man nicht bereut, es gelesen zu haben.