Robert Harris: Imperium

Robert Harris: Imperium
Robert Harris: Imperium

Marcus Tullius Cicero will Konsul von Rom werden.

Ein ehrgeiziges Ziel für einen Mann, der keiner der Familien entstammt, die die Herrschaft über die Republik Rom seit Jahrzehnten führen. Doch Cicero geht seinen Weg auf ungewöhnliche Weise. Er nimmt als Ankläger den Fall eines Mannes an, der wegen eines skrupellosen Statthalters aus seiner Heimat fliehen musste – und gewinnt. Sein Schicksal nimmt damit seinen Lauf, denn es gibt kein Zurück mehr. Cicero muß das Machtgefüge des alten Roms zerschlagen und sich selbst an die Spitze setzen.

Jahre vergehen und am Ende gewinnt Cicero den ungleichen Kampf um den Vorsitz der Republik Rom. Nicht mit militärischen Mitteln, sondern einzig mit der mächtigsten Waffe, die Menschen gegeben ist: Seinen Worten.

Robert Harris begibt sich mit diesem Roman, der Auftakt einer Trilogie sein soll, zum zweiten Mal in die römische Antike. Er erzählt die Ereignisse in den Jahren bis zu Ciceros Zeit als Konsul aus der Perspektive seines Sekretärs Tiro, der Cicero nahezu überall hin begleitet.

Sicherlich ist vieles an diesem Roman Fiktion, dennoch glaube ich, Robert Harris kommt mit seiner Erzählung dem Leben im alten Rom ziemlich nahe. Die Intrigen der herrschenden Klasse und die Dekadenz eines chauvinistischen Volkes, das den Niedergang der eigenen Demokratie herbeiführt, sind mit Sicherheit nicht weit davon entfernt.

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