Stadtrundgang durch Plauen

Altes Rathaus
Altes Rathaus in Plauen

Gestern haben die drei die Stadt kennengelernt, in der sie die nächsten vier Monate verbringen werden. Wir waren auf dem Bärensteinturm, an der Friedensbrücke und am alten Rathaus.

Ausnahmsweise durften wir sogar in die Galerie des Malzhauses. Derartige Gemäuer kannten unsere Besucher bisher überhaupt nicht. Die alten Stadthäuser gefallen ihnen aber sehr gut.

Und ich muß jetzt mal eine Liste mit Burgen organisieren, die wir besichtigen können…

Galerie am alten Rathaus
Auf der Galerie am alten Rathaus

Frank Herbert: Die Ketzer des Wüstenplaneten

Frank Herbert: Die Ketzer des Wüstenplaneten
Frank Herbert: Die Ketzer des Wüstenplaneten

Das fünfte Buch Frank Herberts über den Wüstenplaneten ist ebenso wie die ersten vier Teile sehr spannend erzählt. Es spielt viele tausend Jahre nach den Ereignisse um Paul Atreides und der Herrschaft seines Sohnes Leto II., des Gottkaisers.

Die Menschen, die in dieser Zeit in die Diaspora auswanderten, kehren nun zurück und haben nur ein Ziel – sie wollen die Melange, das Gewürz, das von den geheimnisvollen Sandwürmen auf dem Wüstenplanet Rakis (früher Arrakis) produziert wird.

Die Schwesternschaft der Bene Gesserit, die nach wie vor ihr Zuchtprogramm um die Familie der Atreides betreibt, versucht dies zu verhindern. Notfalls auch mit dem Preis der Zestörung der Schwesternschaft und des Wüstenplaneten.
Der einzige Charakter, der dem Leser der vorangegangenen Romane um den Wüstenplaneten bekannt sein wird, ist Duncan Idahoe, von dem die Bene Tleilax immer neu Gholas hergestellt haben. Das tut jedoch der Spannung keinen Abbruch, sind die weiteren Protagonisten doch wie man es von Frank Herbert gewohnt ist, komplex erdacht und detailliert beschrieben.

Das Geheimnis der Sandwürmer wird auch in diesem Teil nicht gelüftet, aber dafür erfährt man, was es mit den Axolotl-Tanks der Tleilaxu auf sich hat. So viel sei verraten: es ist sehr überraschend.

Mein Fazit für dieses Buch: Wem die ersten vier Bände gefallen haben, muß es unbedingt lesen. Wer die anderen Teile noch nicht kennt, sollte deren Lektüre zunächst nachholen.

Drei Kirgisen in Plauen

Ankunft
Ankunft von Aselja, Firuza und Iljas in Plauen

Die Vorbereitungen ware alles andere als trivial, aber letztendlich ist es gelungen, für drei krigisische Studenten ein Jahr in Deutschland zu ermöglichen.

Heute haben Tobias und ich die drei in Berlin vom Flughafen Tegel abgeholt und zu der Ferienwohnung gebracht, die ich für sie organisiert habe. Dort werden sie bis Ende September wohnen und bei drei Plauener Unternehmen ein Praxissemester absolvieren. Im Oktober ziehen sie dann um nach Zwickau um dort an der Hochschule noch ein Semester Informatik zu studieren.

Am Abend der Ankunft waren die drei sehr müde aber auch sehr glücklich, das Privileg zu haben, ein Jahr hier leben zu dürfen.