Gerald Messadié: Ein Mensch namens Jesus

Gerald Messadié: Ein Mensch namens Jesus
Gerald Messadié: Ein Mensch namens Jesus

Kann man über eine der bekanntesten Persönlichkeiten des Abendlandes einen Roman schreiben? Diese Frage habe ich mir gestellt, bevor ich das Buch Ein Mensch namens Jesus von Gerald Messadié gelesen habe.

Die Antwort lautet: Man kann.

Das Fasziniende dabei ist: Messadié ist überzeugter Katholik, dennoch schreibt er ein Buch nicht über den Sohn Gottes, sondern über einen Mensch.

Über den Inhalt des Buches gibt es wenig zu erzählen, es erzählt die Lebensgeschichte von Jesus. Allerdings wagt Messadié etwas, daß diesen Roman in konservativen Kirchenkreisen umstritten sein läßt: Jesus erklärt seine Wunder. Und noch etwas hat mich an diesem Buch fasziniert, eine Idee, die die Erklärung für manche Widersprüche im Leben von Jesus liefern könnte – was wäre, wenn Jesus am Kreuz nicht gestorben ist?

Fazit: Das Buch ist spannend, wenn auch für ungeübte Leser eher schwere Kost. Für Leute, die religiösen Themen offen gegenüberstehen ist es auf jeden Fall eine interessante Denkanregung und niveauvolle Unterhaltung.